Erasmus Francisci, zweite Türkenbelagerung v. Wien, Endter, 1684 E. Francisci, Schau

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Erasmus Francisci, zweite Türkenbelagerung v. Wien, Endter, 1684 E. Francisci, Schau- und Ehren-Platz christlicher Tapfferkeit. Nürnberg 1684. Erasmus (d. i. Erasmus von Finx) Francisci Francisci, Erasmus (d. i. Erasmus von Finx): Schau- und Ehren-Platz christlicher Tapfferkeit, das ist: Aller denck- und ruhmwürdig-ausgestandenen Belägerungen der weltberühmten römisch-käyserlichen Ansitz-Stadt Wien in Oesterreich. Nürnberg: Endter 1684. 19,7 x 16 cm. 3 Bll., 204, 80 SS. (ohne Front.) InterimsPp. (Spiegel mit Kleberückständen eines großen Exlibris. Titel mit 2 reparierten Papierverletzungen. Stellenweise l. gebräunt u. fingerfleckig.) VD 17 3: 302240K. - Erste Ausgabe. - Ein ausführlicher Bericht über die zweite Türkenbelagerung befindet sich im zweiten Teil. - Es fehlt das Frontispiz. Erasmus Finx, genannt Erasmus Francisci (* 19. November 1627 in Lübeck; 20. Dezember 1694 in Nürnberg), war ein deutscher Polyhistor, Autor und Kirchenliederdichter. Finx war Sohn des adligen Rechtsanwalts Franciscus von Finx. Er besuchte das Gymnasium in Lüneburg und das Pädagogium in Stettin. Er studierte Rechtswissenschaft und machte als Hofmeister bei der Familie von Wallenrodt eine Bildungsreise durch Italien, Frankreich und die Niederlande. Seit 1657 arbeitete er als Korrektor bei dem Nürnberger Verleger Endter. 1688 wurde er Rat beim Grafen Heinrich Friedrich zu Hohenlohe-Langenburg und Gleichen. Er hat eine Vielzahl von Schriften verschiedenen Inhalts verfasst und gilt als Polyhistor. Er war einer der meistgelesenen Autoren seiner Zeit. Seinen Höllischen Proteus studierte Goethe als Quelle für seinen Faust, und auch die Romantiker haben viele Stoffe dieses Buches verarbeitet. Er benutzte u. a. folgende Pseudonyme: Der Erzählende, Freundlieb Ehrenreich von Kaufleben, Theophil Anti-Scepticus. Der Unpartheyische, Gottlieb Unverrucht, Theophilus Urbinus und Gottlieb Warmund.
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