Elementa doctrinae de circulis coelestibus, et primo motu, recognita et correcta. Peucer, C., Astronomie/Astronomy
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M. zahlr. Textholzschn. 300 (recte 284) S. In 1 spät. Ldrbd. (18. Jh.) m. Rsch. u. Rverg. Rückentitel: "De Astrologia". Einbd. etwas berieben. Rücken m. kl. Wurmspuren, diese auch a. Innendeckeln u. Vorsätzen zu finden. Gebräunt u. etwas braun-bzw. stockfl. 1 Seite ausgebessert. M. einigen Anmerk. von alter Hd. u. farb. Unterstreich. St. auf der ersten hier vorhandenen Seite (= S. 1). Die letzten 5 Bl. lose. Schnitt m. kl. Tintenfleck. - Es FEHLEN: Die ersten 8 nn. Bl. (Inkl. Titelbl.), 8 Falttab., die S. 289/290 und der Schluß (die S. 301-304). Die S. 129-144 wurden nicht gezählt (daher im kompletten Ex.: 304/recte 288). Die fehlenden Teile liegen in Kopie bei. VD16 P 1990. NDB XX, 278f. Houzeau/L. 2556. Zinner 2743. Poggendorff II, 421. Seltene frühe, noch zu Lebzeiten Peucers erschienene Ausgabe (leider nicht vollständig), die erste erschien 1551. - Caspar Peucer (1525-1602), berühmter Kirchenreformer, Mathematiker, Astronom, Mediziner (u.a. Leibarzt am kursächs. Hof), Diplomat sowie Schriftsteller. "Als Sohn einer wohlhabenden Bautzener Familie geboren, wurden seine intellektuellen Fähigkeiten schnell erkannt und gefördert. 1540 nahm er das Studium der Medizin, Astronomie und Mathematik an der Universität Wittenberg auf. Durch Empfehlung wurde er in das Haus des Wittenberger Reformators Philipp Melanchthon - eine Verbindung, die sein Denken und Handeln zeitlebens grundlegend beeinflussen sollte - aufgenommen. 1550 heiratete Caspar Peucer Melanchthons jüngste Tochter Magdalena. 1553 erhielt er an der Universität Wittenberg die Professur für Mathematik und ein Jahr später für Philosophie. Er verfasste bedeutende Schriften über die Vermessung der Erde (,De dimensione terrae' - 1550) und Grundlagen der Geometrie und der Astronomie (,Elementa doctrinae de circulis coelestibus' - 1551). Peucer war der erste und für lange Zeit der einzige Gelehrte, der sich mit dem zeitgleich entwickelten Weltbild des Nikolaus Copernikus auseinandersetzte. Während er dessen heliozentrisches Modell klar ablehnte, schätzte er hingegen die mathematischen Berechnungen seines Königsberger Kollegen." (Quelle: Matthias Rogg, Ausstellungsrezension zu: Zwischen Katheder, Thron und Kerker, 2002). la
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