Die Mollusken-Faunen der Zlambach- und Hallstätter Schichten. [Die Cephalopoden der Hallstädter Kalke]. (2 Teile in 1 Bd.). Mojsisovics v(on) Mojsvar, Edmund: Geologie

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VII, 174 S. 70 lithograph Tafeln mit den dazugehörigen Erläuterungs-Bll. (= Das Gebirge um Hallstatt. Eine geologisch paläontologische Studie aus den Alpen. Teil 1. / Abhandlungen der K. K. Geologischen Reichsanstalt. Bd. 6). - Erste Ausgabe, selten. - "Edmund Mojsisovics Edler von Mojsvár (1839 - 1907) . begann noch während seines Jurastudiums auch geologische Vorlesungen zu hören. 1865 erhielt er die Genehmigung, sich in diesem Fach als Privatdozent zu habilitieren, zog es jedoch vor, als Volontär in die k. u. k. Geologische Reichsanstalt in Wien einzutreten. 1867 wurde er dort Praktikant, 1869 Hilfs-, 1870 Chefgeologe und Bergrat; 1879 erfolgte die Beförderung zum Oberbergrat, 1892 wurde Mojsisvics Vizedirektor der Anstalt. Seine Hauptarbeitsfelder waren das Salzkammergut, die Kalkalpen Vorarlbergs (Rätikon) sowie das Karwendelgebirge in Nord- und die Dolomiten in Südtirol. Im Auftrag des Finanzministeriums nahm er zudem noch die alpinen Salzlagerstätten Österreichs auf. Die inhaltliche Erforschung der genannten Kalkgebirge konzentrierte sich auf die Triasbildungen, die vor Mojsisovics schon von F. v. Hauer, D. Stur und F. v. Richthofen untersucht worden waren. Hierbei verbanden sich geologische mit paläontologischen Forschungen, da die von Mojsisovics angestrebte Systematik der alpinen Triasschichtungen sich notwendig auch auf die Bestimmung von Fossilien zu stützen hatte. Eine von ihm eingeführte Nomenklatur der Schichtglieder konnte sich nicht durchsetzen und auch seine Interpretationen des Fundmaterials blieben nicht unwidersprochen, wobei Einwände allerdings in erster Linie von den Gegnern der von Mojsisovics unterstützten Evolutionslehre Charles Darwins kamen. Einen großen Teil seiner Forschungsbefunde faßte Mojsisovics in drei Hauptwerken zusammen" (NDB XVII, 718 f). - "Das zweite geologische Hauptwerk, eine Monographie des Salzkammergutes, ist unvollendet geblieben. Ursprünglich war beabsichtigt, dieselbe unter dem Kollektivtitel: `Das Gebirge um Hallstatt` als sechsten Band der Abhandlungen der k. k. Geologischen Reichsanstalt zu veröffentlichen. Von den beiden Abteilungen, in die das Werk zerfallen sollte, ist aber nur die paläontologische unter dem Separattitel `Die Cephalopoden der Hallstädter Kalke` wirklich zur Publikation gelangt. Der erste Band, die Beschreibung der Nautiloidea und Ammonea leiostraca umfassend, erschien im Jahre 1875 wurde jedoch 1902 durch ein Supplementheft ergänzt. Der zweite Band, der die Ammonea trachyostraca enthält, kam im Jahre 1893 zur Ausgabe. Dem Verfasser gebührt das große Verdienst, die reichen, fossilen Schätze der Hallstätter Cephalopodenfauna gehoben und in einer wahrhaft glänzenden Weise der wissenschaftlichen Forschung zugänglich gemacht zu haben" (C. Diener). - Ohne das im Jahre 1902 erschienen Supplement. Es fehlt ein Titelblatt zu Teil 2 nach S. 82. - Fliegender Vorsatz mit Besitzvermerk, Titel gestempelt, Tafel 39 und 40 nach Tafel 50 eingebunden, am Ende oben wasserrandig, etw. braunfleckig. *** *** Copyright: Matthaeus TRUPPE Buchhandlung & Antiquariat - Stubenberggasse 7 - A-8010 Graz - ++43 (0)316 - 829552 *** *** Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2500 Kl.-4°. Mod. HLdr. unter Verwendung alten Malerials (etw. berieben).
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