Ueber die Musik der Indier. Eine Abhandlung von Sir William Jones. Aus dem Englischen übersetzt, mit erläuternden Anmerkungen und Zusätzen begleitet von F. H. v. Dalberg. Nebst einer Sammlung indischer und anderer Volks-Gesänge, und 30. Kupfern. Jones, William. Varia
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Ca. 20 x 17 cm. 2 Blätter (Titel- und Widmungsblatt), XVI Seiten, 132 Seiten, 56 Seiten (Musiknoten in Typendruck), 2 Blätter (Inhaltsverzeichnis), 1 Blatt (Druckfehler). Mit gestochenem Frontispiz und 29 (1 gefaltete) Kupfertafeln. Pappband der Zeit mit Rückenschildchen und Farbschnitt. Erste deutsche Ausgabe. MGG II, 1871. Eitner V, 302 u. III, 133. Mit dem gedruckten Widmungsblatt für Joseph Haydn. Eine der frühesten Materialsammlungen zur indischen Musik. "William Jones war der erste Europäer, der sich . in die einheimischen musiktheoretischen Texte vertieft hat. Obwohl er viel mißverstanden hat war doch sein Ausgangspunkt der richtige. Jones war ein Genie und hat viele Generationen von Forschern angeregt" (MGG). Die deutsche Übersetzung Dalbergs erschien erst 10 Jahre nach der englischen Originalausgabe von Jones. "Dalberg fügte wesentliche Ergänzungen als Ergebnis jahrelanger Sammlung von authentischen Nachrichten über die Musik der Inder, Perser, Araber und Chinesen bei" (MGG). Hierzu gehört eine Instrumentenkunde (S. 66-84 mit 3 Kupfern), die Sammlung Indostansicher Volksmelodien nach Hamilton Birds 1789 in Calcutta gestochenen Airs of Hindostan sowie eine Folge von 26 Kupfertafeln nach Rogmalas malerischen Synästhesien indischer Tongebilde. Die hier erstmals veröffentlichten Vorlagen erhielt Dalberg 1798 in London von Richard Johnson, einem ehemaligen Amtskollegen von Jones. Enthält am Schluß Notizen über Musik und Instrumente der Südsee-Insulaner. Einbandkanten berieben, Rückenschild mit kleiner Fehlstelle, Innendeckel mit altem Schenkungsvermerk, Titel mit handschriftlicher Nummer und rückseitigem Bibliotheksstempel (ausgeschieden), teils etwas stockfleckig, Frontispiz vor den übrigen Kupfertafeln gebunden.
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