Schau- und Denkmünzen welche unter der glorwürdigen Regierung der Kaiserinn Königinn Maria Theresia gepräget worden sind. Medailles frappees sous la regne glorieux de l`Imperatrice Reine Marie Therese. 2 Teile in 1 Bd. (Schütz, Carl und Maria Anna, Erzherzogin von Oesterreich): Numismatik
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3 Bll., 416 S. mit zahlr. Textkupferstichen. Erste Ausgabe dieses klassischen und reich illustrierten Prachtwerkes zu den unter Maria Theresia geprägten Schau- und Denkmünzen mit den schönen fein ausgeführten Kupferstichen von Carl Schütz und deutsch-französischen Paralelltext. - "Maria Anna Erherzoging von Österreich . Ihr Mentor war Ignaz von Born. Sie vervollständigte die väterliche Münzsammlung und verfasste ein Fachbuch über die während Maria Theresias Regierungszeit herausgegebenen Gedenkmünzen" (Wikipedia Abruf vom 02.05.2025). - NDB XVI, 191 f: "1782/83 erschien das von ihr [d. i. Maria Anna, Erzherzogin von Oesterreich] verfaßte Prachtwerk über die Medaillen der Zeit Maria Theresias, wozu sie gemeinsam mit dem Kupferstecher Bratsch auch die Zeichnungen angefertigt hatte.". - "Erzherzogin Maria Anna wurde am 6. Oktober 1738 als zweites Kind des Kaiserpaares Maria Theresia und Franz Stefan in Wien geboren. Schon in der Kindheit kränklich, seit dem sechsten Lebensjahr innerlich verwachsen und dadurch äußerlich verunstaltet, war die Erzherzogin gleich ihrem Vater an Kunst und Wissenschaft, vornehmlich an Gesteinen und Münzen, interessiert. Sie gilt als Autorin eines 1782 in Wien erschienenen Prachtwerks der maria-theresianischen Schau- und Denkmünzen". Gemeinsam mit Ignaz Born, dem führenden Mineralogen, Montanistiker und Geologen jener Zeit in Österreich, ordnete sie nach dem Tod Franz Stefans dessen Sammlungen. Im Jahr 1766 von ihrer Mutter zur ersten Äbtissin des neuen Damenstifts am Hradschin in Prag ernannt, blieb sie bis zum Tod Maria Theresias in Wien. Bald nach dem Tod der Herrscherin verließ sie den Hof und begab sich nach Klagenfurt, wo bereits ein Residenzgebäude, das heutige Bischofshaus, für sie errichtet worden war. Seit Ende April 1781 in Klagenfurt, wurde sie die große Förderin nicht nur des Elisabethinenkonvents und seines Spitals: Ihre kleine Residenz wurde das gesellschaftliche Zentrum des Landes; selbst eine Freimaurerloge in Klagenfurt wurde `Zur wohltätigen Marianna` nach der Erzherzogin genannt. Ihrem Freundeskreis gehörte der St. Pauler Abt Anselm von Edling an, mit dem sie eifrige Korrespondenz pflog und der ihr als Schriftsteller zahlreiche literarische Huldigungen dedizierte. Maria Annas Sinn für Wissenschaft äußerte sich in Klagenfurt überdies durch die ideelle und finanzielle Förderung der Ausgrabungen auf dem Zollfeld. Im Jahr 1789 vermochte sie, schon vom nahen Tod gezeichnet, die über Kärnten hereingebrochene Hungersnot durch Getreidespenden zu lindern. Erzherzogin Maria Anna starb am 19. November 1789 in Klagenfurt. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Kirche des Elisabethinenkonvents, jener klösterlichen Gemeinschaft, die auch ihr Erbe antrat" (Schatzhaus Kärntens. I, 274). - Etw. gebräunt (einige Bll. etwas stärker) und stellenw. etw. fleckig. Vorsatz mit eingeklebtem altem Zeitungsartikel. Exlibris. *** *** Copyright: Matthaeus TRUPPE Buchhandlung & Antiquariat - Stubenberggasse 7 - A-8010 Graz - ++43 (0)316 - 829552 *** *** Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1000 4°. HLdr. der Zeit mit Rückenschild (etw. beschabt und bestoßen).
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