Autogramm Nathan Söderblom (1866-1931) Erzbischof Nobelpreis /// Autograph signiert signed signee Söderblom, Nathan : 23 Autogramme Religion
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Foto-Postkarte von Nathan Söderblom, bildseitig mit verblasster roter Tinte signiert, umseitig Notiz von dritter Hand /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Lars Olof Jonathan ?Nathan? Söderblom (* 15. Januar 1866 in Trönö; ? 12. Juli 1931 in Uppsala) war ein schwedischer lutherischer Theologe und Erzbischof von Uppsala. Zudem erlangte er Bedeutung als Religionswissenschaftler. Für seinen Einsatz für die Ökumene und den Weltfrieden wurde ihm 1930 der Friedensnobelpreis verliehen. Leben und Werk Nathan Söderblom wurde 1866 als Sohn des Pfarrers Jonas Söderblom geboren und längere Zeit auch von seinem Vater unterrichtet. So musste das Kind bereits mit fünf Jahren Latein lernen. Erst mit neun Jahren kam er zuerst auf die Mittelschule, dann auf das Gymnasium in Hudiksvall, das er schon 1883 abschloss. Anschließend studierte er Evangelische Theologie an der Universität Uppsala und erwarb 1892 das Kandidatenexamen. Sein wichtigster Lehrer war Waldemar Rudin. 1890 nahm er an der internationalen christlichen Studentenkonferenz in Northfield (Massachusetts) teil. Diese Konferenz und die Begegnung mit Menschen anderer Nationen und Konfessionen weckte seine Leidenschaft für die Ökumene; die hier geschlossenen Freundschaften unter anderem mit John Raleigh Mott und Wilfred Monod hielten zeit seines Lebens. Ein Jahr später war er Teilnehmer beim Kongress des Christlichen Vereins Junger Männer in Amsterdam. Nathan Söderblom um 1905 Nach dem Examen begann Söderblom mit einer Dissertation zur altpersischen Religionsgeschichte, die er aber 1893 zugunsten der Ordination und der Arbeit als Seelsorger in einer psychiatrischen Klinik in Uppsala zurückstellte. Ein Jahr später wurde er schwedischer Gesandtschaftspfarrer in Paris. Vor der Abreise heiratete er Anna Forsell (1870-1955), die Tochter eines Kapitäns aus Stockholm, die in Uppsala Geschichte studiert hatte und inzwischen als Lehrerin arbeitete. Der Ehe entstammten dreizehn Kinder, darunter der Schauspieler und Journalist Helge Söderblom (1897-1932), der Diplomat Staffan Söderblom (1900-1985) und der Politiker Jon Olof Söderblom (1906-1981). Die Töchter Brita (1896-1989), Lucie (1902-2002) und Yvonne (1903-1990) waren mit den Bischöfen Yngve Brilioth, Arvid Runestam und Algot Anderberg verheiratet. In Paris beschäftigte Söderblom sich intensiv mit der sozialen Frage und schloss sich dem Evangelisch-Sozialen Kongress an. Daneben studierte er an der Sorbonne, insbesondere bei dem reformierten Systematiker und Religionswissenschaftler Auguste Sabatier (1839-1901). Im Januar 1901 erwarb er den theologischen Doktorgrad mit einer Arbeit über den Mazdaismus. Im Juli desselben Jahres wurde er auf eine Professur für Religionsgeschichte an der Universität Uppsala berufen, verbunden mit dem Pfarramt in der Helga Trefaldighets kyrka. Aufgrund seiner eher liberalen Einstellung war er an der Fakultät zunächst weitgehend isoliert. 1909 konnte er aber auf der Grundlage einer großzügigen Donation die Olaus Petristiftelsen gründen, von der die jährlich stattfindenden Olaus-Petri-Vorlesungen an der Universität organisiert wurden. Als geschätzter akademischer Lehrer hatte er großen Einfluss auf die Jungkirchenbewegung. Ab Oktober 1912 hatte er, dank der Vermittlung durch Albert Hauck, neben seiner Professur in Uppsala zusätzlich den ersten deutschen Lehrstuhl für Religionswissenschaft an der Universität Leipzig inne. Er lebte in Leipzig-Gohlis.[1] Als Religionswissenschaftler verfasste er sowohl grundlegende Untersuchungen zu Einzelfragen und zu den wissenschaftstheoretischen Grundlagen des Faches als auch Überblicksdarstellungen (besonders einflussreich war seine Neubearbeitung des Kompendiums der Religionsgeschichte von Cornelis Petrus Tiele) und Quellensammlungen, die zu Standardwerken wurden. Mit seinen vergleichenden Studien, unter anderem zur Eschatologie und zum Gottesglauben, gilt er als einer der Begründer der Religionsphänomenologie. Seine Beto
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