Meyers Hand-Atlas der neuesten Erdbeschreibung in 100 Karten. Redigirt von L. Ravenstein. Neue berichtigte Ausgabe. Ravenstein, L. [Ludwig] (Hrsg.)

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Großformatiger fadengehefteter Halbledereinband mit Lederecken, leinenbezogenen Buchdeckeln, goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel, reicher Rücken(gold-)prägung, dreiseitig strichmarmoriertem Schnitt und marmorierten Schmuckvorsätzen. Das Rückenleder (v. a. an den Gelenken) mit (teils laienhaft geklebten) Einrissen und am unteren Kapital mit Fehlstellen, das Leder an den Ecken durchgerieben, die Buchdeckel berieben und etwas fleckig, Schnitte und Papier altersgemäß nachgedunkelt, der fliegende Vorsatz mit Rest eines teilentfernten Buchhändlerschildchens und -wie die ersten Seiten und einige Karten im Inneren- stockfleckig in unterschiedlicher Ausprägung (dezent bis mittelgradig), einzelne Karten auch mit kleinem Randeinriss, die Karten 72 und 73 mit (dezenten) Strichen mit lila Holzstift, ansonsten noch guter Erhaltungszustand. Ludwig Ravenstein (* 1838; gestorben 18. April 1915 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Kartograf und Verleger. Ludwig Ravenstein, der jüngere Bruder von Ernst Ravenstein, übernahm 1866 Ravensteins Geographische Verlagsanstalt von seinem Vater Friedrich August Ravenstein. Ravenstein veröffentlichte topographische Karten von Wiesbaden und des Niederwalds sowie eine Spezialkarte vom Odenwald. Er erstellte die vom Bibliographischen Institut veröffentlichte Karte von Deutschland in 12 Blättern (1:850.000) und die Karte der Ostalpen in 9 Blättern (1:250.000), ferner 1891 eine Übersichtskarte der Ostalpen in zwei Blättern (1:500.000), eine Karte der Schweizer Alpen (1:250.000) und zahlreiche Karten der mittelrheinischen Gebirgsgruppen. Von Hermann Oppermann erwarb er "Liebenows Spezialkarte von Mitteleuropa" in 164 Blättern (1:300.000), von der ab 1900 eine umgearbeitete Auflage erschien. Besonders bekannt waren daneben auch die Radfahr- und Automobilkarten des Verlags. Im Ersten Weltkrieg ließ Ravenstein Karten der verschiedenen Kriegsschauplätze erscheinen. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Hans die Firma, der ihm schon seit 1899 als Teilhaber zur Seite gestanden hatte. Das Bibliographische Institut war ein deutscher Verlag. Er wurde 1826 in Gotha gegründet und 1874 nach Leipzig verlegt. Zwischen 1953 und 1990 gab es zwei Verlage in Leipzig und Mannheim, die 1991 wieder zusammengeführt wurden. 2013 erfolgte die Verlegung nach Berlin als Teil der Unternehmensgruppe Cornelsen. 2022 wurde das Bibliographische Institut vollständig in diese eingegliedert und hörte damit auf zu bestehen. Bekannt war der Verlag vor allem durch Lexika wie Meyers Konversations-Lexikon sowie Standardwerke zur deutschen Sprache wie den Duden. Der Verlag wurde am 1. August 1826 von dem Kaufmann, Übersetzer und Publizisten Joseph Meyer (1796-1856) als Verlagsbuchhandlung in Gotha gegründet und 1828 nach Hildburghausen verlegt. Tatsächlich begründet wurde das Verlagsunternehmen dann mit der erfolgreichen Verwirklichung des nächsten Plans Meyers, einer "Bibliothek der deutschen Classiker" in 150 Bänden. Die preiswerten Klassikerausgaben erschienen ab Mai 1827. Durch neue Werbe- und Vertriebsmethoden gewann Meyer neue Käufer- und Leserschichten. Neben dem 52-bändigen Großen Conversations-Lexicon für die gebildeten Stände. In Verbindung mit Staatsmännern, Gelehrten, Künstlern und Technikern (1839-1856) und Meyers Konversationslexikon erschienen weitere Reihenwerke wie Meyers Universum, Meyers Handlexikon des Allgemeinen Wissens, Meyers Reisebücher, Meyers Atlanten, Meyers Klassiker-Ausgaben, Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Meyers Historisch-Geographischer Kalender, Sievers' Allgemeine Länderkunde und Brehms Tierleben. (Wikipedia) In deutscher Sprache. XVI, 100 [Doppelseitige Karten] pages. 4° (280 x 393mm)
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