Schweiz - Kurioses Stammbuch, Privatdruck Lesezirkel Hottingen um 1910: Denkmähler der Liebe und Freundschaft Schweiz - Kurioses Stammbuch, Privatdruck Lesezirkel Hottingen um 1910: Denkmähler der Liebe und Freundschaft

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Kurioses Stammbuch, Privatdruck Lesezirkel Hottingen um 1910: Denkmähler der Liebe und Freundschaft Sehr seltene Publikation des Lesezirkels Hottingen (in Zürich-Hottingen), gestaltet wir ein Album amicorum, mit schön gestalteteten Widmungskarten und kleinen Zetteln mit gedruckten Sprüchen, die man auf die Widmungskarten kleben sollte. Eingesteckt ein kleiner Bleistift für handschriftliche Widmungen. Die Publikation ist für uns nicht nachweisbar. Das lose einliegende Titelblatt lautet: "Denkmähler der Liebe und Freundschaft, aufgerichtet am Kränzchen des Lesezirkel Hottingen. Als der Großvater die Grossmutter nahm. Text von A. Ehrenfeld und R. Ziegler, Schmuck von Willi Müller." --- 14 Widmungsblätter und drei Tüten (Verse an eine Dame I und II sowie Verse an einen Herrn) mit ins. 22 einzuklebenden Sprüchen; zusätzlich wurde ein Spruchzettel auf ein Widmungsblatt (von Prof. Hermann Bodmer) montiert, der auch signiert hat. Die Sprüche sind teils frivol, z.B.: "Einer holden Schlanken. Zwar mein Fräulein, sind Sie fast // Ueberschlank zu nennen, // Doch man heizt mit dürrem Holz // Soll es heftig brennen!" Lose einliegend in einer schön gestalteten Pergament-Schachtel (von der Buchbinderei Günther, Baumann & Co. in Erfenbach-Zürich). Als Beilage einliegend ein altes französisches Blatt aus einem Album amicorum sowie eine alte Schmuckhülle mit drei einsteckenden Schmuckblättern mit gedruckten Versen. Zürich um 1910. 14 Widmungsblätter und ein Titelblatt (14 x 8,8 cm) sowie drei Tüten (8,2 x 7,2 cm) mit ins. 22 kleinen Zetteln mit gedruckten Versen. Die Schachtel (10,2 x 15 x 1,7 cm) einliegend in einem Pappschuber. --- Zustand: Schachel und Schuber etwas schadhaft; Inhalt in sehr gutem Zustand. --------Der Lesezirkel Hottingen war ein Kulturverein (Lesezirkel) in Zürich-Hottingen. Er bestand von 1882 bis 1940. Geschichte: Am 4. November 1882 gründeten Wilfried Treichler (1854-1946) und Hans Bodmer (1863-1948), sowie etwa zehn weitere junge Leute im Wirtshaus zur Sonnegg in Hottingen bei Zürich den Lesezirkel Hottingen. Er wollte vielfältige Möglichkeiten der literarischen und kulturellen Bildung für seine Mitglieder und Gäste bieten. Dazu gehörten eine Bibliothek mit Lesemappen mit zahlreichen Zeitschriften, Bildungsabende, Lesungen und weitere Veranstaltungen. Mit seinen Aktivitäten sollten bewusst auch Frauen und Familien sowie Bewohner aus der Umgebung angesprochen werden. 1890 hatte der Verein bereits mehr als Tausend Mitglieder. Ab 1895 fanden die Veranstaltungen hauptsächlich in der neuen Tonhalle Zürich statt, einige in der Trichtenhauser Mühle in Zollikon. 1896 initiierte der Lesezirkel das erste Schweizerische Trachtenfest in Zürich. 1902 wurde der Literarische Club als eigene Sektion gegründet, der bis heute besteht. 1940 wurde der Lesezirkel aus finanziellen Gründen liquidiert. (Quelle: wikipedia.)
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