Klinisches Jahrbuch. Erster Band. Im Auftrage Seiner Excellenz des Ministers der geistlichen, Unterrichts- und Medicinal-Angelegenheiten Dr. von Gossler. Guttstadt, Albert (Hrsg.) Medizin

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Groß-Oktav, 23,5 x 16 cm Erste Auflage, VIII, 566 Seiten, 12 gefaltete Tafeln. Blaues Ganzleinen mit Goldprägung und marmoriertem Schnitt. (Einband leicht berieben und fleckig, papierbedingt leicht gebräunt, recht gutes Exemplar). Erste Ausgabe des Jahrbuchs. Das Original, kein Nachdruck. Selten, nicht im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Auf den gefalteten Tafeln am Schluss des Buches finden sich die Grundrisse der medizinischen Klinik der Universität Marburg, der Frauenklinik der Universität Breslau, der Augenklinik der Universität Greifswald, der Augenklinik der Universität Marburg und des Kinderkrankenhauses für ansteckende Krankheiten der Kgl. Charité zu Berlin. Der Inhalt des Bandes zerfällt in folgende Abschnitte: A. Abhandlungen. - B. Baubeschreibungen. - C. Statistik der stationären Kliniken und Polikliniken der preussischen Universitäten für das Jahr 1887/1888. I. Verwaltungsnachrichten; II. Morbiditätsstatistik; III. Unterrichtsstatistik; IV. Bibliographie. D. Verschiedene Mitteilungen. E. Amtliche Bekanntmachungen und Personalnachrichten. Bei den Abhandlungen sind hervorzuheben: Ernst von Bergmann: "Die antiseptische Wundbehandlung in der Kgl. chirurgischen Universitäts-Klinik (sic) zu Berlin." - G. Schönfeld: "Die Massregeln zur Verhütung des Kindbettfiebers." - C. Wernicke: "Zweck und Ziel der psychiatrischen Kliniken." und: Albert Neisser: "Über die verschiedenen merkuriellen Methoden der Syphilis-Therapie. Erfahrungen aus der Klinik für Hautkrankheiten und Syphilis in Breslau." "Albert Guttstadt (geboren 25. Januar 1840 in Rastenburg (Ostpreußen); gestorben 3. Mai 1909 in Berlin) war ein preußischer Mediziner. (.) Er wurde 1898 Geheimer Medizinalrat. 1866 promovierte er zum Thema Cholera. Nach dem Medizinstudium in Berlin arbeitete er als Arzt unter anderem in einem Cholera- und in einem Pocken-Lazarett, vor seiner Professur war er auch als Wundarzt, Geburtsarzt und Armenarzt tätig. Außerdem organisierte er in Berlin die Einrichtung von Sanitätswachen, 'Trinkerasylen' und öffentlichen Kinderspielplätzen. Er war Gründer und Vorsitzender des Ärztlichen Standesvereins in Berlin sowie Mitbegründer des Deutschen Vereins für Öffentliche Gesundheitspflege und der Gesellschaft für soziale Medizin, Hygiene und Medizinalstatistik. Als Dezernent für Medizinal-Statistik beim Königlich Preußischen Statistischen Bureau (seit 1874) erfasste er u. a. die Todesursachen in Preußen, Selbstmorde, die Zahl der Gebrechlichen, 'Geisteskranke in den Irrenanstalten', die Heilanstalten. Sein Name mit einer Auswahl seiner Schriften fand sich schon zu seinen Lebzeiten im 'Biographischen Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts'." (Wikipedia). - Weitere Bilder auf Anfrage oder auf unserer Homepage.
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